Entdecken Sie British Columbia – Willkommen an der Westküste Kanadas!

Wenn es im Winter ruhig wird, haftet Tierbeobachtungen in British Columbia etwas ganz besonders Magisches an. In den Wäldern ist es still, es liegt Schnee und keine Menschenseele ist zu sehen. Das hat zur Folge, dass alle Sinne auf Hochtouren laufen. Jetzt, wo die Vegetation stark reduziert ist, lassen sich vor dem weißen Hintergrund die braunen und grauen Felle der Tiere viel besser ausmachen, also die Kamera nicht vergessen!

 

November bis März ist eine gute Zeit, seine Pirschfähigkeiten zu verbessern. Ganz besonders gut geht das, wenn etwas Schnee gefallen ist. Die Fotosafari kann auch gut mit etwas Dramatischem wie Stormwatching kombiniert werden. Hier sind fünf Anregungen, wie winterliche Tierbeobachtungen in BC zu einem vollen Erfolg werden können.

 

Überlegt euch, welche Tiere ihr sehen wollt

Macht euch schlau und überlegt euch, was euch vor die Kamera laufen soll – Tiere, die am frühen Morgen aktiv sind? Nachtaktiv? Was fressen diese Tiere? Jagen sie im oder am Fluss oder sind es Meeresbewohner? Welche Spuren hinterlassen sie, wie sieht ihre Losung aus? Eine Auswahl der Tiere, die ihr im Winter erleben könnt: Weißkopfseeadler, Wasservögel wie Kormorane oder Reiher, Wanderfalken, Schneeeulen, Luchse, Wölfe, Marder, Seeotter, Dickhornschafe, Schneeschuhhasen, Panther, Hirsche, Wapitis und Elche. Auf dem Wasser stoßt ihr vielleicht auf Orcas und andere Wale, Tümmler, Delfine, Seelöwen, Seehunde und Seeelefanten.

 

Welcher Lebensraum interessiert euch

Wo lebt das Tier, das ihr gerne sehen wollt? Seehunde beispielsweise halten sich gerne auf Felsen und Riffen vor der Küste auf. Elche dagegen werdet ihr nicht in Küstennähe antreffen, sie suchen lieber in Tälern Schutz vor dem Wind. In welchen Zonen sind „eure“ Tiere aktiv? Professionelle Führer wissen meistens genau, wo es kürzlich Sichtungen gab. Ihr könnt euch einer Gruppe anschließen oder einen Privatführer mieten, aber natürlich könnt ihr auch auf eigene Faust aufbrechen.

 

Denkt an eure Sicherheit

Nicht vergessen: Wilde Tiere heißen so, weil sie wild sind. Das macht es ja auch so aufregend, sie zu beobachten. Seid im Zweifelsfall lieber übervorsichtig! Füttert die Tiere nicht, geht nicht zu dicht heran. Elche können aggressiv werden und auch sonst ist meist nicht vorhersehbar, wie sich ein Tier verhalten wird. Bevor ihr euch auf den Weg macht, lest euch die Sicherheitsempfehlungen durch. Bleibt wachsam und bewegt euch in der Natur langsam und ruhig. Und Augen auf, wenn ihr mit dem Wagen unterwegs seid – niemand hat gerne einen

Elch vor dem Wagen stehen.

 

Die richtige Ausrüstung ist die halbe Miete

Gut ist erdfarbene Kleidung, die nicht auffällt. Tragt wasserdichte Sachen, Handschuhe und stabiles Schuhwerk. Insektenspray, Sonnencreme, Snacks und reichlich Wasser sind Pflicht. Nehmt ein Bestimmungsbuch mit, Ferngläser, eine Begleitperson und eine Trillerpfeife. Kamera und Smartphone werden zu ihrem Schutz in einen verschließbaren Beutel verpackt, der in einer Tasche mit Reißverschluss landet, an die ihr im Notfall rasch herankommt. Ideal ist eine Kamera mit gutem Zoom. Stellt euch auf längere Wartezeiten ein.

 

So maximiert ihr eure Erfolgsaussichten

Kaum irgendwo gibt es so viele Schwarzbären wie in British Columbia, aber sie halten Winterschlaf!

 

Sucht nach Tieren, die im Winter aktiv sind und sich nicht irgendwo zum Winterschlaf verkrochen haben. Tiere, die nicht überwintern, müssen in der kalten Jahreszeit noch mehr Zeit als sonst auf die Nahrungssuche verwenden und das bedeutet, dass selbst ansonsten schüchterne Arten eher mal ein Risiko eingehen.

 

Hier findet ihr einige besonders beliebte Arten:

Weißkopfseeadler – Von November bis März überwintert am Deich, entlang des Squamish River im Squamish’s Brackendale Eagles Provincial Park, eine der größten Weißkopfseeadler-Populationen Nordamerikas. Eine andere gute Möglichkeit: das Fraser Valley.

 

Habichte, Eulen und Adler – In Delta, einem Vorort Vancouvers.

 

Dallschafe und Steinadler – Im Nordwesten von BC in Haines Junction nahe der Grenze zu Alaska und Yukon.

Dickkopfschafe – Im südlichen Cariboo Chilcotin (teilweise sind sie sogar von der Straße aus zu beobachten, in Similkameen und Okanagan auf niedrigeren Höhen, meistens auf Graswiesen, in Felsklippen und in der Nähe von Canyonwänden. Gute Aussichten habt ihr auch oberhalb der Flüsse Chilcotin und Fraser.) 

 

Elche – Im nördlichen BC leben mehr als 70 Prozent der 210.000 Elche der Provinz, dazu Wapitihirsche und Karibus (Muncho Lake Provincial ParkStone Mountain Provincial Park). Eine weitere gute Anlaufstelle ist der Bowron Lake Provincial Park.

 

Tümmler und Weißstreifendelfine – Diese verspielten Meeressäuger tummeln sich überall in den Küstengewässern von British Columbia. Sie lieben es, im Fahrwasser von Booten herumspielen.

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