Im Winter? Was für eine Frage. Im Sommer auch? Klar doch. Herbst und Frühling? Selbstverständlich! Whistler in British Columbia ist der Ort, an dem ihr morgens die Piste runterjagen, nachmittags wandern gehen und abends im Spa entspannen könnt. Das ganze Jahr über gibt’s jede Menge Angebote, sich in diesem authentischen, modischen und vor allem freundlichen Bergdorf die Zeit zu vertreiben.

 

Whistler Blackcomb Resort

Whistler Blackcomb Resort - Foto: Tourism Whistler/Chad Chomlack

Wer Whistler sagt, muss auch Abfahrt sagen. Whistler Blackcomb ist das größte Skiresort in Nordamerika und lockt Skifahrer aus aller Welt mit zwei Bergen und 1 530 Metern Höhenunterschied. Es gibt Schnee satt, atemberaubende 360-Grad-Panoramen und die Wahl zwischen Ski Alpin, Tiefschneefahren, Heli-Skiing, Langlauf und Snowboarden. Hier bleiben keine Wünsche offen, von Anfängerhügeln bis hin zu Black-Diamond-Pisten ist alles vorhanden. Und wer mal die Skier stehen lassen will, dem eröffnen sich dennoch jede Menge Wintersportmöglichkeiten: Schneeschuhlaufen, mit dem Schneemobil durch die Landschaft fahren, in einem Reifen den Berg herunterjagen, Rodeln, Eisklettern, Eisfischen, Hundeschlitten fahren und natürlich Eislaufen.

 

PEAK 2 PEAK-Gondel

PEAK 2 PEAK-Gondel - Foto: Tourism Whistler/Steve Rogers

 

PEAK 2 PEAK hält den Weltrekord für die längste und höchste Seilbahn. Sie verbindet über eine Strecke von 4,4 Kilometern hinweg zwei Berge und schwebt dabei teilweise 436 Meter über dem Boden. Durch die großen Panoramafenster bietet sich ein fantastischer Ausblick, einige Gondeln haben sogar einen gläsernen Fußboden. Die Bahn ist das ganze Jahr über in Betrieb und eine hervorragende Anlaufstelle, um in die Ferne zu schauen, auf Tierbeobachtungen zu gehen, zwischen den Gipfeln zu wechseln und beispielsweise in einem der fünf Restaurants auf dem Berg zu essen. Pflichtprogramm ist ein Besuch im Crystal Hut zum Waffelessen, am besten natürlich auf der Aussichtsterrasse! Ebenfalls sehr beliebt ist die Roundhouse Lodge, in der die Food-Courts eine extrem internationale Mischung an Gerichten anbieten. In einer Galerie wird erklärt, warum PEAK 2 PEAK eine ingenieurstechnische Meisterleistung ist, außerdem findet sich dort die Ausstellung zu den Olympischen Winterspielen von 2010 sowie ein Kino, in dem Filme über Berge präsentiert werden. Und wer im Sommer oder Herbst kommt, auf den warten mehr als 50 Kilometer an Wanderwegen und Bergabstiegen. An allererster Stelle steht natürlich der beliebte High Note Trail.

 

Whistler Mountain Bike Park

Whistler Mountain Bike Park - Foto: Tourism Whistler/Mike Crane

Welchen Spaß Fatbikes bringen können, könnt ihr im Whistler Mountain Bike Park ausprobieren. Die Anlage ist bekannt für herausragende Abfahrten, für technisch anspruchsvolle oder speziell auf Sprünge ausgelegte Strecken, die durch den Wald führen und über Stege, Felsen und Leitern verlaufen. Im August versammeln sich dort die echten Könner zum Crankworx, einem Fest voller Adrenalin, Spaß und Vorführungen. Wer es lieber ruhiger angeht, der mietet Fahrräder und strampelt gemütlich den Valley Trail entlang. Schöne Stellen für ein Picknick oder ein wenig Dösen in der Sonne finden sich reichlich.

 

Scandinave Spa Whistler

Scandinave Spa - Foto: Tourism Whistler/Chad Chomlack

Auch Whistler verfügt natürlich über Tagesspas, aber um einen Nachmittag zu relaxen, gibt es im Grunde keine bessere Anlaufstelle als das Scandinave Spa, eine echte Oase der Entspannung: warme und kalte Freiluftbecken, Wasserfälle, die durch kunstvolle Pfade verbunden sind, kleine Höfe mit Saunen, Dampfbädern und Ruheräumen. Das Ganze ist schick und strahlt eine gelassene Atmosphäre aus. Egal, ob hier Schnee liegt, im Herbst die Blätter fallen oder im Frühjahr die Blumen blühen – es ist immer einladend.

 

Whistler Sliding Centre

Whistler Sliding Centre - Foto: Tourism Whistler/Steve Rogers

Im Grunde unseres Herzens sind wir doch alle Olympioniken, oder? Im Whistler Sliding Centre kann dieses Gefühl endlich einmal so richtig rausgelassen werden. Schießt mit einem Biathlon-Gewehr oder jagt den 1 450 Meter langen Eiskanal im Bob, im Skeleton oder im Rodelschlitten hinab. Wer so gut ist wie die Athleten bei den Olympischen Winterspielen 2010, der kommt auf bis zu 90 Sachen. Der Skeleton-Schlitten darf alleine gefahren werden, im Bob sitzen Mutige hinter einen erfahrenen Piloten (im Sommer geht es nicht auf Kufen, sondern auf Rädern bergab). Und nicht vergessen, vor den Olympischen Ringen auf dem Dorfplatz ein Selfie zu machen!

 

Ziplining

Whistler-Zipline-Tours - Foto: Tourism Whistler/Chad Chomlack

Bei den Whistler-Zipline-Tours geht es mit Karacho 2 100 Meter über Flüsse, Canyons und uralte Regenwälder. Am besten gleich mehrere Durchläufe probieren, speziell am Sasquatch, der mit über zwei Kilometern längsten Zipline-Strecke in ganz Nordamerika. Entweder geht’s mit Freunden ganz spontan an die Leine, es können aber auch Touren gebucht werden, etwa eine Tiefschnee-Schneemobil-plus-Ziplining.

 

The Village

Das Village - Foto: Tourism Whistler/Steve Rogers

Für Whistlers Stadtzentrum sollte unbedingt Zeit eingeplant werden. Im Winter ist es dort kuschelig, im Sommer herrscht ausgelassenes Treiben und praktisch das ganze Jahr über dominiert Feststimmung. Das Village ist eine reine Fußgängerzone nach europäischem Vorbild und zu sehen gibt es reichlich. Das geht hervorragend in einem der umtriebigen Cafés, in denen ihr sogar im Winter draußen sitzen könnt (Feuerstellen sorgen dafür, dass die Temperaturen erträglich sind). Zum Shoppen finden sich hier Geschäfte für Wintersport und Outdoor-Aktivitäten, Kunst, Designer-Klamotten, Sammlerstücke oder typisch Kanadisches. Eine gute Adresse dafür ist Roots. Auf dem Platz gibt’s kostenlose Open-Air-Konzerte, außerdem werden dort auch Festivals wie Cornucopia oder das Filmfestival abgehalten.

 

Lost Lake

Lost Lake - Foto: Tourism Whistler/Steve Rogers

Vom Village aus ist es zu Fuß oder mit dem Rad nicht weit zum Lost Lake, wo Wassersport wie Paddeln, Kajakfahren oder Standup-Paddling lockt. Die Alternative: Einfach faul in der Sonne liegen und schwimmen gehen. Im See treiben sich reichlich Forellen herum. Wer sie fängt, darf sie behalten. Wer sich bei Nesters Market im Village mit Leckereien eindeckt, kann am See auch ein leckeres Picknick genießen und den ganzen Tag am Wasser verbringen.

 

Audain Art Museum

Audain Art Museum - Foto: Tourism Whistler / Mike Crane

Allein schon das kantige, über 5 200 Quadratmeter große Gebäude ist für sich genommen ein Kunstwerk (Baupreis: 43,5 Millionen Kanadische Dollar). 2016 eröffnete das Audain Art Museum seine Türen und beherbergt seitdem die unglaubliche Privatkollektion, die der Philanthrop und Kunstmäzen Michael Audain mit seiner Frau Yoshi Karasawa aufgebaut hat – fast 200 Kunstwerke aus British Columbia, die einen Zeitraum vom 18. Jahrhundert bis heute abdecken. Ist die Lust auf Kunst aus der Region geweckt, schaut beim Squamish Lil’wat Cultural Centre rein und bestaunt Kunst der First Nations. Außerdem gibt es in der Stadt noch Galerien und eine Tour zum Thema öffentliche Kunst.

 

Whistler Tasting Tours

Whistler Tasting Tours

Bei einem Angebot von über 100 Restaurants ist Essengehen in Whistler eine Art Freizeitsport. Um einen ersten kleinen Eindruck von der gastronomischen Szene zu erhalten, ist Whistler Tasting Tours eine gute Wahl. Auf diesem kulinarischen Stadtrundgang werden fünf erstklassigen Adressen besucht und das Angebot verkostet. Es locken Spitzenrestaurants wie Araxi Restaurant + Oyster Bar oder Bearfoot Bistro. Soll es etwas weniger vornehm sein, geht’s in  21 Steps Kitchen + Bar, das Caramba! Restaurante oder den Mongolie Grill. Die Frühstücksfrage ist schnell geklärt: Purebread bietet Backhandwerk der Extraklasse und wer sich zum Frühstück gern irgendwo hinsetzen will, für den empfiehlt sich das Fairmont’s Portobello. Nach Sonnenuntergang erwacht das berühmte Nachtleben im Village.

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