Die größte Attraktion in New Brunswick sind die unglaublichen Wasserwellen, die bei Flut in die Bay of Fundy fließen und bei Ebbe wieder hinauslaufen. Und auch die meisten anderen Top-Sehenswürdigkeiten haben mit dieser extremen Gezeitenwelle zu tun. Doch auch die Geschichte, Kultur und der Outdoor-Spaß kommen an der Ostküste nicht zu kurz. 

Kletterabenteuer in der Bay of Fundy. Foto: New Brunswick Department of Tourism and Parks

Die Bay of Fundy

Die Bay of Fundy ist ein Wunder der Natur und gleichzeitig das Zuhause der größten Gezeitenwellen der Welt. Die gigantische Flut steigt in der Bucht auf 15 Meter an und das gleich zweimal täglich. Ein Phänomen, das die einmalige Landschaft der Küstenregion entscheidend geformt hat. Die malerische Küste könnt ihr auf viele Arten erkunden: Steigt an den Hopewell Rocks auf den Meeresgrund oder seilt euch vom Kliff hinab in die Bucht von Cape Enrage. Geht an Bord eines Wal-Bootes und betrachtet die Riesen des Meeres aus nächster Nähe. Oder nehmt die Fähre, die euch zu einer der drei einzigartigen Inseln bringt.

In der Bay of Fundy warten viele Abenteuer. Hier findet ihr die Highlights für euren nächsten Kanada-Urlaub.

Bay of Fundy, Hopewell Rocks - Foto: Tourism New Brunswick

Hopewell Rocks

Die berühmtesten Felsen der Bucht sind die Hopewell Rocks, einmalig geformte Gesteinsformationen, gezeichnet von tausenden Jahren an Gezeiten-Erosion. Die Felsen sehen ein wenig aus wie Blumentöpfe und sind mit einer dichten Vegetation überzogen, weswegen sie auch als Flowerpot Rocks bezeichnet werden. Bei Ebbe könnt ihr wunderbar über den Meeresboden spazieren, während die massiven Felsen neben euch aufragen. Nur wenige Stunden später paddelt ihr an derselben Stelle mit dem Kajak durchs Wasser – dieses Mal jedoch vier Stockwerke höher. An den Hopewell Rocks gibt es zudem zwei schöne Sandstrände, unzählige Wanderwege und einen unvergleichlichen Küstenblick.

Wandern im Fundy National Park. Foto: Tourism New Brunswick

Der Fundy National Park

Auch im Fundy National Park herrschen die berühmten Gezeiten. Doch der Park hat noch mehr zu bieten und ist ein Paradies für Abenteurer. Über 120 Kilometer Wanderwege führen durch Berge, Täler und Wälder und vorbei an Wasserfällen. Leiht euch ein Kanu oder geht im Bennett Lake schwimmen bevor ihr ein Lager aufschlagt und die Nacht im Park verbringt. 

Der Roosevelt Campobello International Park. Foto: Tourism New Brunswick

Der Roosevelt Campobello International Park

Wie schon der Name vermuten lässt, hat dieser Park etwas mit dem früheren US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt zu tun. Dieser verbrachte seinen Sommer häufig auf Campobello Island in New Brunswick und ihm zu Ehren wurde der Roosevelt Campobello International Park benannt. Ihr könnt die Sommer-Residenz des Präsidenten und beim „Tea mit Eleanor“ mitmachen, bei dem eine Expertin über Eleanor Roosevelts Leben auf der Insel Campobello plaudert. Wer seine Zeit lieber im Freien verbringen möchte, der kann auf den insgesamt elf Quadratkilometern umherwandern oder sich beim Segeln oder Hiken austoben.

Kingsbrae Garden. Foto: Tourism New Brunswick

Kingsbrae Garden

Der 110.000 Quadratmeter große Kingsbrae Garden gehört mit seiner Staudenkollektion mit über 50.000 Pflanzen wohl zu einem der zehn schönsten Gärten des Landes. Hier solltet ihr euch Zeit für eine ausgiebige Tour nehmen, um die ganze Schönheit des Gartens zu entdecken. Wie wäre es zum Beispiel mit der Flora-Fahrt auf einem Golfkart? Oder besucht den stetig wachsenden Skulpturen-Garten oder die Alpacas und Pfauen. 

Der Swallowtail Leuchtturm. Foto: Tourism New Brunswick

Swallowtail Lightstation

Es wäre nicht die Atlantikküste, wenn hier nicht auch ein historischer Leuchtturm direkt an der felsigen Küste stünde. Das erste, was ihr auf dem Weg mit der Fähre Richtung Grand Manan Island seht, ist die Swallowtail Lightstation. Dieser Leuchtturm, der zu den meist fotografierten Leuchttürmen in New Brunswick zählt, wurde im Jahre 1860 erbaut und kürzlich ausgiebig restauriert. Auf einer Aussichtsplattform könnt ihr den Leuchtturm in seiner vollen Größe bestaunen. Wer die steilen Stufen nicht scheut, kann auch bis auf die Spitze des Turms steigen. Bei Höhenangst empfiehlt sich der Besuch des Leuchtturm-Museums.

Der Farmer’s Market in Fredericton

Der Fredericton Boyce Farmer’s Market

Der Fredericton Boyce Farmer’s Market ist einer der besten Märkte in Kanada. Mehr als 250 regionale Zulieferer bieten hier frische Produkte wie Fleisch, Käse, Brot und Wein an. Deckt euch am Samstagmorgen mit Köstlichkeiten ein und verbringt anschließend den Nachmittag bei einem leckeren Picknick. Oder ihr probiert die Spezialitäten direkt vor Ort, wie beispielsweise Chinese Buns oder Samosas. Wenn euer Magen voll ist, zieht weiter und entdeckt die regionalen Kunst-, Töpferei- und Schmuckläden – perfekte Ziele für Souvenirs!

Das Village Historique Acadien. Foto: Tourism New Brunswick

 

Das Village Historique Acadien

Im 17. Jahrhundert ließen sich französische Siedler in New Brunswick nieder. Im Village Historique Acadien fühlt es sich an, als seien sie gestern erst angekommen: Traditionell gekleidete Statisten und über 40 historische Gebäude lassen die Geschichte lebendig werden. Ein perfekter Ort, um die Lieder und Tänze zu lernen, die den Siedlern in ihren kleinen Hütten durch die bitterkalten Wintermonate halfen.

Im Mount Carleton Provincial Park. Foto: Tourism New Brunswick

Der Mount Carleton Provincial Park

Mehr als 170 Quadratkilometer unberührte Natur im Mount Carleton Provincial Park versprechen Abenteuer pur. Als beliebtes Wanderziel bietet der Park mit seinen elf Wanderpfaden für jeden den richtigen Schwierigkeitsgrad. Eine Herausforderung gefällig? Dann sollte die Spitze des Mount Carleton euer Ziel sein. Mit 820 Metern über dem Meeresspiegel ist der Berg der höchste Punkt der Seeprovinzen. Campt am Nictua See und ersetzt die Morgendusche durch einen Sprung ins kühle Nass. Mountainbiking, Kanu-Fahren und im Winter Eisfischen und Schneeschuh-Wandern sind nur ein kleiner Auszug aus den zahlreichen Aktivitäten, die im Mount Carleton Provincial Park auf euch warten. 

Spaß im Miramichi River. Foto: Tourism New Brunswick

Der Miramichi River

Wenn ihr euch fürs Fischen interessiert, dann ist ein Tag auf dem Miramichi River ein absolutes Muss. Das Gewässer ist berühmt fürs Fliegenfischen – mit einem der größten atlantischen Lachsschwärme der Ostküste. Wer nicht angeln mag mietet sich ein Kajak und erkundet den Fluss. Und wem das an Abenteuer nicht reicht, der geht auch noch zum „Bear-Watching“.

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