Dieser Artikel von Nathan Jones wurde ursprünglich auf der Webseite von Tourism Saskatchewan veröffentlicht.

 

Die Provinz Saskatchewan umfasst mehr als 650.000 Quadratkilometer Land und erstreckt sich von den Grasslands im Süden bis zum Canadian Shield im Norden. Die riesige Fläche unbewohnten Landes bietet großartige Möglichkeiten, um Abenteuer abseits ausgetretener Pfade zu erleben. Zudem können Reisende in Saskatchewan tief in die Vergangenheit eintauchen und eine interessante Kultur entdecken. Die folgende Übersicht zeigt, welche Erlebnisse auf keiner Bucketlist fehlen sollten.

 

Den Norden und Süden entdecken

Die Strecke von Missinipe bis Val Marie ist 845 Kilometer lang und führt durch zwei völlig unterschiedliche Landschaften in Saskatchewan. Missinipe ist ein Hotspot für Outdoor-Fans und öffnet Paddlern und Anglern gleichermaßen das Tor zu Trips ins nördliche Saskatchewan. Egal, ob es sich um Wildwasser-Rafting oder um einen Angelurlaub handelt, die nördlichen Seen sind ein perfekter Ort für alle, die sich nach Einsamkeit sehnen. Die richtige Ausrüstung sowie lokale Produkte gibt es im Robertson Trading Post in La Ronge, die perfekte Anlaufstelle zur Planung des Outdoor-Abenteuers ist Churchill River Canoe Outfitters.

 

Wer glaubt, Saskatchewan sei flach, der sollte im Süden der Provinz den Grassland National Park, Cypress Hills und Castle Butte besuchen. In Gravelbourg lohnt sich ein Blick auf die Western-Kunst, die an den Wänden zahlreicher Restaurants zu finden ist. Sowohl im Norden als auch im Süden Saskatchewans gibt es lebendige Künstlergemeinschaften, die nur darauf warten, entdeckt zu werden. Die Arbeit der Schriftsteller, Maler und Fotografen wird stark von den einsamen Landschaften und dem Lebensstil der Bewohner beeinflusst. Ein Halt in einer der zahlreichen kleinen Ortschaften lohnt in jedem Fall – und wer weiß, welche besonderen Künstler einem dabei begegnen.

 

Ein Outdoor-Rodeo erleben

Während der technologische Fortschritt die meisten Sportarten grundlegend verändert hat, ist das Rodeo in den letzten 100 Jahren relativ unverändert geblieben. Es sind immer noch Mensch und Tier, die einen harten und fesselnden Wettbewerb austragen. Zu empfehlen sind Rodeos in Kleinstädten, bei denen Besucher einen Einblick in die Welt einer äußerst engagierten und leidenschaftlichen Gemeinschaft erhalten.

 

Die Wood Mountain Stampede ist besonders interessant, da es nicht nur das älteste Rodeo-Event Kanadas ist (und das zweitälteste Nordamerikas), sondern sich das Gelände direkt neben dem Denkmal von Sitting Bull befindet. Dort schleicht sich wirklich das Gefühl ein, dass die Zeit stehengeblieben ist.

 

Ein Musikfestival besuchen

Dass Saskatchewan ein Hotspot für talentierte Musiker ist, ist nicht jedem geläufig. Die Sheepdogs, Colter Wall, Andy Shauf, The Dead South, Megan Nash – die Liste könnte endlos fortgesetzt werden. Die beste Chance, Künstler aus dem In- und Ausland zu erleben, bieten die zahlreichen Musikfestivals, die den ganzen Sommer über stattfinden. Das Sasktel Saskatchewan Jazz Festival und das Regina Folk Festival sind die größten Veranstaltungen. Allerdings lohnt es auch, lokale Veranstaltungen zu besuchen, die nicht selten an den abenteuerlichsten Orten zu finden sind. Das Gateway Music Festival in Bengough, das Ness Creek Music Festival in Ness Creek, das Dog Patch Music Festival in Loon Lake und All Folk'd Up in Montmartre sind nur einige der vielen Events, die für großartige Musikerlebnisse sorgen.

                                                                                                                               

Gutes Essen genießen

Die Landwirtschaft ist in der Geschichte Saskatchewans tief verwurzelt. Viele landwirtschaftliche Betriebe wurden im Laufe der Jahre von Generation zu Generation weitergegeben. Die Provinz exportiert jährlich landwirtschaftliche Produkte im Wert von rund 14 Milliarden Dollar. Es gibt es nur wenige Orte auf der Welt, an dem Menschen so tief mit dem Anbau von Nahrungsmitteln verbunden sind wie in Saskatchewan. Egal ob die Essgewohnheiten vegetarisch, biologisch, konventionell oder noch komplett anders sind - es gibt garantiert eine Farm, die sich darauf spezialisiert hat. Beim Besuch einer Ranch, eines Bauernmarkts oder eines ländlichen Bed & Breakfast bieten sich zahlreiche Möglichkeiten, Einblicke in das Farmleben zu erhalten.

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