Nova Scotia bietet 13.300 Kilometer Küste mit zahllosen Inseln. Wer hier keine unglaublichen Küstenabenteuer erlebt, dem ist vermutlich nicht mehr zu helfen. Damit ihr bei der Auswahl der Top-Spots nicht den Überblick verliert, kommen hier die besten Tipps der Einheimischen!

 

Campen direkt am Meer

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An der Nordspitze von Cape Breton Island, ganz abgeschieden auf einer Klippe, liegt der Zeltplatz von Meat Cove. Wandern, mit dem Fahrrad die Umgebung erkunden oder ein Kajak mieten ist dort problemlos möglich. Mit etwas Glück leistet euch beim Paddeln ein Wal Gesellschaft.

 

Zelten auf einer Privatinsel

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Wie wäre es zur Abwechslung mit einem Deluxe-Camping-Abenteuer? Das bietet Advocate Boat Tours auf der Isle Haute in der Bay of Fundy. Zunächst wird die Insel zu Fuß erkundet, dann per Zweierkajak. Am luxuriös ausgestatteten Zeltplatz wartet am Ufer ein großartiges Drei-Gänge-Menü. Und das Allerbeste: Keine Menschenmassen.

 

Wale beobachten

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Nova Scotia ist ein toller Ort zum Whalewatching, denn es gibt dort gleich zwölf verschiedene Arten, darunter Buckelwale, Finnwale, Minkwale und Pilotwale. Auf dem Weg nach Brier Island in der Bay of Fundy solltet ihr stets Augen und Ohren offenhalten, ob ihr nicht irgendwo einen Wal blasen seht oder hört, wie eine Finne aufs Wasser klatscht. Auch die Küste bei Pleasant Bay und Cheticamp auf Cape Breton Island sind gut zum Beobachten geeignet.

 

Surfen, Kitesurfen oder Standup-Paddeln

In Nova Scotia gibt es zahlreiche Surfschulen, die euch alles zeigen, was ihr benötigt, um es mit dem Atlantik aufzunehmen. Wenn es ganz exotisch werden soll: Bei Supdudeyoga könnt ihr Yoga auf einem Surfbrett ausprobieren. Das ist alles nicht so euer Ding? Wie sieht es dann mit Paddeln aus? In Nova Scotia geht alles von zart bis hart, vom entspannten Paddeln im Hafenbecken bis zu Ausflügen entlang Gletscherkanten.

 

Hunderte wilde Inseln

Vor der Ostküste von Nova Scotia liegen nahezu 300 unbewohnte Inseln, die unter dem Schutz der Provinzregierung stehen. Hier gibt es sehr viel zu erkunden, von weißen Sandstränden bis hin zu Küstenklippen. Ein Abenteuer fernab aller Trampelpfade aber dennoch gut zu erreichen bietet eine Bootstour bei Murphy’s Camping on the Ocean. Bei dem Unternehmen könnt ihr sogar ein Camping-Abenteuer auf eurer eigenen Privatinsel buchen, inklusive der Mahlzeiten mit frischem Hummer und fangfrischen Muscheln. Oder ihr wendet euch an Coastal Adventures und meldet euch für einen Entdeckertrip per Kajak an.

 

Radtouren entlang der Küste

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Ihr fahrt gerne Fahrrad und schaut dabei aufs Meer hinaus? Dann dürfte euch der Celtic Shores Coastal Trail auf Cape Breton Island gefallen, 92 Kilometer flache, leicht zu befahrende Strecke von Port Hastings bis nach Inverness. Wem das zu läppisch ist, der kann sich am Cabot Trail versuchen, der mit reichlich Hügeln mit Meerblick aufwartet. Stellt euch der Herausforderung – oder lasst euch von einem der Tourbusse die steilsten Hügel hinauf helfen. Während des Gran-Fondo-Fests in Baie Sainte-Marie gibt es Panoramafahrten entlang der Küste der Acadian Shores.

 

Wanderungen am Meer

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Wer gerne wandert und das Meer liebt, für den hält Nova Scotia das Beste aus beiden Welten parat. Cape Split beispielsweise ist ein 12 Kilometer langer Wanderweg, der am Ende einen atemberaubenden Blick auf die Scots Bay in der Bay of Fundy bietet. Oder wie wäre es mit Gaff Point? Auf diesem Wanderweg in der Nähe des Weltkulturerbes Lunenburg geht es an der Küste entlang durch Wälder an geheimen Stränden vorbei. Der Skyline Trail im Cape Breton Highlands National Park ist ein 6,5 Kilometer langer Rundweg, der auch für weniger sportliche Wanderer geeignet ist und am Gipfel mit einem atemberaubenden Ausblick aufwartet. Der Cape Chignecto Provincial Park bietet 53 Kilometer Wanderwege mit diversen Rundwegen und Zeltplätzen. In Taylor Head sind es immerhin 14 Kilometer Wanderweg, die entlang der Ostküste von Nova Scotia führen. Und der Kejimkujik National Park Seaside lockt mit zwei Rundwegen von 5,3 beziehungsweise 8,7 Kilometern Länge. Entlang des Wegs warten weiße Sandstrände und von Gletschern herausgearbeitete Landspitzen.

 

Leuchtturm-Hopping

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Der Leuchtturm von Peggy’s Cove ist wohl unbestritten der bekannteste in ganz Kanada, aber es warten viele weitere auf euren Besuch. Seht euch den Leuchtturm am Cape d’Or an und schlemmt im Lightkeeper’s Kitchen and Guest House frische Meeresfrüchte. Aufgrund seiner an ein Apfelgehäuse erinnernden Form ist der Leuchtturm am Cape Forchu unbedingt einen Besuch wert, außerdem könnt ihr dann gleich im Mug Up Café zu Mittag essen. Am Louisbourg Lighthouse empfiehlt sich ein Spaziergang auf dem Küstenpfad, der auch einen Ausblick auf die in einiger Entfernung liegende historische Gedenkstätte Fortress of Louisbourg bietet. Oder ihr schießt im Anschluss an eure Whalewatching-Tour noch ein Selfie am Leuchtturm von Brier Island. Er sieht aus wie eine riesige Zuckerstange.

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