Coole Abenteuer auf Kanadas legendären Eisstraßen

Kanadas legendären Eisstraßen

Willkommen in der Heimat der Eisstraßen. Jeden Winter durchziehen auf fast 2.000 Kilometern Länge gefrorene Straßen das Land. Ein einmaliges und ausgesprochen cooles Abenteuer für jeden Autofahrer.

 

Gleich außerhalb von Yellowknife beispielsweise wartet die Eisstraße nach Dettah, einem Dorf, in dem Dene-Ureinwohner leben. Auf dem Weg dorthin jagen Wagemutige über die mehr als einen Meter dicke Eisschicht auf dem Great Slave Lake. Noch weiter nördlich, jenseits des Polarkreises, führt die Route über das Nordpolarmeer. Auch in den anderen Ecken der Northwest Territories warten eisweiße Highways, die nur im Winter geöffnet sind. Sie führen zu traditionellen Gemeinschaften und Lodges in der Wildnis, aber vor allem durch atemberaubende Natur.

 

Hier kommen acht gute Gründe für einen Roadtrip in der Polarregion:

 

1. Rentier X-ing erleben

Der beste Ort in Kanada zum Beobachten von Rentieren sind die Winterstraßen im Delta des Mackenzie-Flusses. Jedes Frühjahr werden dort 3.000 gezähmte Rentiere zum Kalben an die Küste getrieben. Unweit der Stadt Inuvik ziehen die Herden über die Eisstraße. Die Querung hat sich zu einem Spektakel entwickelt, das Zuschauer aus dem In- und Ausland anlockt. Hunderte Besucher versammeln sich, um dem Zug der Rentiere zuzusehen.

 

2. Abgelegene Gemeinde entdecken

Für die abseits gelegenen Gemeinden sind die Eisstraßen eine wichtige Lebensader. Ein Dutzend Städtchen hängen von diesen winterlichen Verbindungen zur Außenwelt ab und sind ansonsten nur aus der Luft zu erreichen. Gleichzeitig bieten sie Besuchern Gelegenheit, die reiche Kultur und die Sehenswürdigkeiten abgeschiedener Orten wie Whati, Deline, Trout Lake oder Aklavik kennen zu lernen.

 

3. Himmelsspektakel bewundern

Weit weg von aller künstlichen Beleuchtung ist das Nordlicht am allerbesten zu sehen. Wer auf einer Eisstraße in Dunkelheit hinausfährt findet garantiert ein perfektes Plätzchen für die Beobachtung. Und dann heißt es: Gemütlich in den Sitz legen und Vorhang auf für das Himmelsspektakel!

 

4. Auf meterdickem Eis fahren

Winterstraßen sind nicht gefährlich. Ab 30 Zentimetern Dicke kann Eis gefahrlos von einem Auto befahren werden. Die Eisstraßen in den Northwest Territories sind allerdings deutlich dicker und messen teilweise einen Meter oder mehr. Es gibt Teams, die die Strecken ständig überwachen und reparieren. Notfalls setzen sie die Oberfläche unter Wasser, um das Eis dicker zu machen.

 

5. Legendären Truckern folgen

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In der TV-Serie Ice Road Truckers spielt der Trucker Alex Debogorski aus Yellowknife eine zentrale Rolle. Alex ist ein wilder Nordmann, ein echtes Unikat. Wer die Straßen befährt, folgt nicht nur seinen Spuren, sondern trifft ihn mit etwas Glück sogar persönlich an.

6. Winterzauber am Schloss bestaunen

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Das berühmte Eisschloss von Yellowknife ist das Herzstück des Snow King Winter Festivals, das den ganzen März stattfindet. Zu erreichen ist das Schloss nur über eine Eisstraße. Ein absolutes Highlight!

 

7. Natur und Kultur erkunden

Wildwechsel bedeutet im hohen Norden, dass einem durchaus auch mal ein ausgewachsenes Bison vor das Auto laufen kann. Jedes Jahr, wenn der Frost einsetzt, erstreckt sich eine Winterstraße von Fort Smith aus südwärts durch den atemberaubend schönen Wood Buffalo National Park. Es ist die beste Methode, den abgelegenen südöstlichen Teil des Parks zu erkunden – und eine tolle Chance, das historische Fort Chipewyan kennenzulernen, eine der ältesten und landschaftlich beeindruckendsten Gemeinden des Nordens.

 

8. Dem Ruf der längsten Eisstraße der Welt folgen

Lockt Sie das Nunavut Territory? Jeden Winter führt zwei Monate lang die längste Eisstraße der Welt durch die Barrenlands-Region der Northwest Territories. Auf 600 Kilometern gefrorener Straße geht es bis zur Grenze von Nunavut. Die Privatstraße ist eigentlich für die Trucks der Bergbauunternehmen angelegt, es sind aber auch Jäger, Fotografen und Abenteurer unterwegs. Wer sich auf diese Straße traut, benötigt Mut, reichlich Benzin und eine arktis-taugliche Ausrüstung.

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