Hier oben ist der Winter wie aus einer anderen Welt. Der Frühling ist euphorisch, der Sommer der Hammer. Aber der Herbst ist möglicherweise die beste aller Jahreszeiten. Also den Pulli aus dem Schrank holen und sich auf viel Spaß vorbereiten. Warum, lest ihr hier!

 

Die Rückkehr der Nacht

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“Einige loben Gott für das Licht, die lebhaften Funken. Ich danke Gott für die Nacht, die heilende Nacht.”

 

Das ist ein Zitat von Robert Service, dem Barden des Nordens – und er wusste, wovon er sprach. Nach Monaten von endlosem Tageslicht ist die Rückkehr der Dunkelheit eine wahre Entspannung – sie tröstet uns, deckt uns zu und schenkt uns Wohlbefinden.

 

… und die Rückkehr der Nordlichter!

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Was ist das Beste an der Rückkehr der Nacht? Die Nordlichter kommen zurück. In der Tat ist der Herbst vermutlich die beste Zeit, um das himmlische Spektakel zu bewundern und bevor die klirrenden Kälte des Winters einsetzt.

 

Campingplätze ganz für euch

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In der warmen Jahreszeit sind die Parks voll mit Touristen. Im Herbst? Nicht so sehr. Ihr habt die Auswahl an Campingplätzen und dazu viel Frieden und Ruhe, während ihr euren Kaffee am Ufer eines Flusses an einem frischen Herbstmorgen schlürft. 

 

Karibu

Im Herbst beginnen unsere allgegenwärtigen Wildtiere ihre Massenwanderung. Große Karibuherden kommen von der arktischen Küste im Süden, rauschen durch die sogenannten Barrenlands bis hin zur Baumgrenze. An Orten entlang des Dempster Highways oder in Lodges in der Tundra seid ihr mittendrin in dieser großartigen Migration. 

 

Erntezeit

Apropos Karibu, der Herbst ist Erntezeit. Die Einheimischen ziehen aufs Land, um ihre Kühltruhen für den Winter aufzufüllen. Das ist eine gute Zeit, die Camps der Ureinwohner zu besuchen und über ihre Lebensart zu hören.

 

Herbstwanderungen in angenehmer Frische

Eine Wanderung im Herbst bedeutet keinen Schweiß. Genau – kein Schweiß, weil es kühler ist. Im Ernst – es ist die beste Zeit des Jahres zum Trekking in den Northwest Territories.

 

 Die ersten Schneeflocken

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In einigen Gegenden des Nordens nennen sie ihn "termination dust" – den ersten Schnee im Herbst, wenn die Berggipfel wie mit Puderzucker bestreut sind. In den kommenden Wochen arbeitet sich die Schneegrenze dann nach unten vor – und bald ist alles weiß. 

 

Beeren!

Sobald die Nächte kalt werden, steigt der Zuckergehalt in den Beeren und sie werden reif zum Pflücken. Die Beerenernte ist hier oben ein sportlicher Wettbewerb – so mancher chartert ein Flugzeug zur Tundra und bringt Hunderte Kilos der saftigen Leckerei nach Hause. Am besten direkt den Mund mit Beeren voll stopfen. 

 

Vogelbeobachtung

Der Herbst ist mit Sicherheit da, wenn das Geschrei der Gänse auf ihrem Flug gen Süden zu hören ist. Scharen anderer Vögel sind dann ebenfalls am Himmel, so dass dies die beste Zeit des Jahres zur Vogelbeobachtung ist. 

 

Gemütliche Hütten

Im Herbst ist es nicht verwerflich, sich drinnen aufzuhalten. Sich in eine Hütte kuscheln und etwas Leichtes lesen. Gibt es etwas Schöneres an Herbsttagen?

 

 Leckeres Essen

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Im Herbst mal so richtig ohne schlechtes Gewissen schlemmen. Die Kälte rückt näher, also besser die Energiereserven auffüllen. Wer möchte Elchragout? 

 

Wunderbare Herbstfärbung

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Ende August und im September verfärbt sich die Tundra rot – es sieht so aus, als sei ein Feuer ausgebrochen. Stellt euch eine ganze Landschaft in leuchtendem Purpur vor. Das ist die schönste Zeit des Jahres. 

 

In den Barrenlands fotografieren

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Und weil der Herbst die schönste Zeit des Jahres ist, kommen viele Fotografen hierher. Ihr könnt an Foto-Workshops in den Lodges in den Barrenlands teilnehmen und lernen, wie all die Schönheit auf Fotos am besten zum Ausdruck kommt.

 

Angeln

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Der Herbst ist Angelsaison. Die Gewässer sind noch offen, Hecht und Forelle beißen noch. Eine Wollmütze aufsetzen und die Angel auswerfen! 

 

Und das Beste – keine Insekten!

Ja, so ist es!

Keine Mücken.

Keine Blackflies.

Keine Gnitzen.

Keine Bremsen.

 

Das Leben ist wunderbar.

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