Abenteuer gesucht? Dann ist Kanada mit seinen vielfältigen Nationalparks genau der richtige Ort für einen Besuch. Denn dort locken besonders im Sommer Parks, die nicht nur atemberaubende Landschaft bieten, sondern auch einzigartige Erlebnisse in der Natur – etwa bei Paddeltouren oder Wanderungen durch arktische Blumenwiesen. Warum also nicht direkt losstarten und einige Parks von der Must-See-Liste streichen? Wir zeigen, wohin die Reise gehen sollte.

 

Übrigens: In diesem Jahr ist der Eintritt in alle Nationalparks frei. Mehr Informationen zum kostenlosen Discovery Pass gibt’s hier.

 

Prince Edward Island: Prince Edward Island National Park

Prince Edward Island an der kanadischen Atlantikküste ist ein echtes Naturwunder. Prince Edward Island National Park an der Nordküste der Insel ist da natürlich keine Ausnahme. Der PEI National Park punktet mit über 40 Kilometern atemberaubend schöner Küste, Dünen, Stränden, Marschen und Wäldern sowie über 400 verschiedenen Pflanzen- und 300 Vogelarten. Am Lorenzstrom warten rote Sandstrände auf Besucher, etwas weiter landeinwärts liegen Salzmarschen. Zu den beliebtesten Aktivitäten gehören PaddeltourenPicknick-Ausflüge und Vogelbeobachtungen. Einige Strände sind gesperrt, um den vom Aussterben bedrohten Gelbfuß-Regenpfeifer zu schützen. Überhaupt ist der ganze Park das reinste Vogelparadies und wird deshalb vom Staat auch als Important Bird Area geführt. Kommt wegen der Vögel und bleibt wegen der Dünen, der Wanderstrecken und der Angelmöglichkeiten. Dieser Park lässt keine Wünsche offen!

 

Nunavut: Quttinirpaaq National Park

A post shared by Parks Canada (@parks.canada) on

Der nächste Urlaub soll etwas ganz Außergewöhnliches werden? Dann sollte der Quttinirpaaq National Park auf der Bucket List stehen. Quttinirpaaq National Park ist auch ein Ort für echte Abenteurer, die eine Herausforderung nördlich des Polarkreises suchen. Der Großteil des Parks ist eine Polarwüste und in dieser Region waren einst Jäger, Polarforscher und Militärwissenschaftler unterwegs. Der Park ist die Heimat zerklüfteter Landschaften und sensationeller Panoramen und ein wunderbarer Ort, um durch arktische Blumenwiesen zu wandern, vor allem wenn im Sommer 24 Stunden am Tag die Sonne scheint. Neben Blümchen gibt es hier aber auch glänzende Eisfelder und wilde Berge zu bestaunen.

 

Saskatchewan: Grasslands National Park

Grasslands National Park ist perfekt, um den gewaltigen Himmel über Saskatchewan zu erleben und durch endlose Ebenen zu streifen, die mit dem Wind tanzen. Und die Magie endet keineswegs mit dem Sonnenuntergang. Denn nachts erleuchten tausende Sterne das Firmament. Grasslands ist perfekt für Rucksackwanderungen, Vogelbeobachtungen, Campingtouren, zum Wandern und Reiten. Aber nicht nur das: auch namhafte Veranstaltungen wie das Badlands Blast Weekend und Fossil Fever finden im Park statt. Die Namen verraten es: Der Grasslands National Park weist auch geologische und historische Besonderheiten auf und ist Kanadas einziger Nationalpark, der das Mischgras-Ökosystem der Prärie unter Schutz stellt.

 

Nova Scotia: Kejimkujik National Park and National Historic Site

Kejimkujik National Park and National Historic Site ist unglaublich schön, bietet großartige Landschaften und ist der perfekte Ort für alle Arten von Outdoor-Aktivitäten von Paddeln bis Wandern. „Keji“, wie die Einheimischen ihren Park liebevoll nennen, hat aber noch mehr zu bieten, denn es ist das zweitgrößte Biosphärenreservat Kanadas und zudem ein Hort historischer Schätze. Im ganzen Park finden sich Petroglyphen (vorgeschichtliche Felsenzeichnungen), traditionelle Lagerstätten und Kanurouten, die schon vom First-Nations-Stamm der Mi’kmaw genutzt wurden. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die lokale Natur und ihre Geschichte kennenzulernen – per Fahrrad beispielsweise oder beim Fischen, bei Wanderungen am Strand oder bei geführten Voyageur-Kanutouren.

 

 British Columbia: Pacific Rim National Park Reserve

A post shared by Taryn (@happiestoutdoors) on

Wenn es entlang Kanadas Südwestküste eines in rauen Mengen gibt, dann sind das Wasser und Vegetation. Die Wälder heißen nicht umsonst Regenwälder. Der Pacific Rim National Park ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert, aber der Sommer sticht schon etwas heraus. Wie wäre es mit einer Kajak-Tour in den Gewässern des Pazifiks? Beim Anlegen gibt’s die Begrüßung des Strandwärters, der Mitglied der First Nations ist, auch schon mal inklusive. Oder doch lieber Surfen bei Sonnenuntergang? Übernachtet wird auf dem Green Point Campground, beispielsweise in einem oTENTik. Wer es noch rustikaler mag, der kann sich am West Coast Trail versuchen. Entspannung angesagt? Dann im Kwisitis Feast House einmieten und dort den Sonnenuntergang auf der Veranda genießen!

 

In Kanada warten über 46 Nationalparks auf interessierte Besucher. Es gibt also noch viel mehr zu entdecken! Das perfekte Ziel für jede Jahreszeit findet ihr auf der Webseite von Parks Canada.

Related Posts